Pränataldiagnostik Leistungen und Patienteninformationen

Unser Leistungsspektrum in der Pränataldagnostik umfaßt:

  • Nackentransparenz-Messung (NT)-Messung mit Risikoberechnung für Trisomie 21 in Verbindung mit früher Feindiagnostik
  • Feindiagnostik (=FD, Organ-Ultraschall)
  • Fetale Echokardiographie (Spezielle Herzuntersuchung)
  • Doppler-Sonographie als Screening und gezielt bei Risikoschwangerschaften wie Wachstumsretardierung, Thrombophilie, Bluthochdruck, u.a.
  • zweite Meinung bei fetalen Fehlbildungen oder Auffälligkeiten
  • Invasive diagnostische und therapeutische Maßnahmen
    (nur in der GP Drs. Külz und Grabow): u.a. Fruchtwasserpunktion
    (= Amniocentese, AC), Nabelschnurpunktion (= Cordozentese, CC)

Terminvergabe
Aufgrund unserer Spezialisierung bieten wir keine „normale“ gynäkologische oder geburtshilfliche Sprechstunde an. Wir behandeln / untersuchen:

  • Kassenpatienten mit Überweisungsschein von Frauenärzten
  • Kassenpatienten mit Selbstzahlerleistung
  • Privatpatienten

Telefon:
Einen Termin erhalten Sie unter (0381) 4401-2010 (Drs. Külz & Grabow) bzw. (0381) 4401-2030 (Dr. Müller). Günstig ist der Zeitraum zwischen 08:00 und 16:00 Uhr.
Fax:auf (0381) 4401-2011 (Drs. Külz & Grabow) bzw. (0381) 4401-2030 (Dr. Müller) können Sie ebenfalls Ihre Informationen zusenden sowie die Telefon-Nummer unter der wir Sie erreichen können.


Folgende Informationen sollten Sie bereithalten:
1) Um welche Untersuchung handelt es sich (Feindiagnostik, Nackentransparenz-Messung, Amniozentese, …)?
2) In welcher Schwangerschaftswoche sind Sie (bzw. wann ist der errechnete Geburtstermin)? Dabei ist besonders wichtig zu erwähnen, ob der Termin nach einem Ultraschall bei ihrem Frauenarzt verändert wurde oder ob die Schwangerschaft nach Kinderwunschbehandlung entstand.
3) Wer ist Ihr(e) überweisende/r Ärztin/Arzt?
4) was steht auf dem Überweisungsschein, falls bereits einer vorliegt?
5) Telefonnummer, unter der Sie tagsüber erreichbar sind
6) Sollten Sie außerhalb von Rostock wohnen, teilen Sie uns dies bitte mit.
7) Liegt ein besonderes Risiko vor: Zwillinge, Ultraschall-Auffälligkeiten usw.?


Hinweise:
Sollten Sie einen Termin nicht wahrnehmen können, so teilen Sie uns dies bitte mit.

allgemeine Hinweise

  • Bitte bringen Sie ein Handtuch mit.
  • Die Harnblase muss zur Untersuchung nicht gefüllt sein.
  • Bitte keine blähenden Speisen oder kohlensäurehaltigen Getränke einen Tag vor der Untersuchung und am Untersuchungstag.
  • Bitte wenden Sie am Vorabend und am Untersuchungstag weder Creme noch Öl am Bauch an, denn dies kann die Sichtsbedingungen verschlechtern.
  • Bei invasiver Pränataldiagnostik (z.B. Fruchtwasserpunktion = AC oder Nabelschnurpunktion = CC) und Rhesus-negativer Blutgruppe der werdenden Mutter ist eine Rhesusprophylaxe notwendig. Sie sollte am besten unmittelbar nach dem Eingriff, spätestens jedoch innerhalb von 72 Stunden erfolgen. Sprechen Sie die Problematik bei der Anmeldung an.
  • Nach der Untersuchung, insbesondere nach einer invasiven Pränataldiagnostik sollten für 1-3 Tage zusätzliche körperliche Belastungen vermieden werden.
  • Körperliche Ruhe und die Einnahme von Magnesiumpräparaten kann hilfreich sein. Eine Arbeitsunfähigkeit wird nur in Einzelfällen notwendig.

So finden Sie uns


bei Ankunft bitten wir Sie:
– Mutterpass
– Überweisungsschein
– Versichertenkarte
bei der Schwester in der Aufnahme abzugeben.

Wir bitten Sie ferner, alle in dieser Schwangerschaft erhobenen Befunde (z.B. Befund der Nackentransparenz-Messung) bzw. Ultraschallbilder mitzubringen.

Begleitperson
Sie können gerne Ihren Partner oder eine Vertrauensperson zur Untersuchung mitbringen.
Bedenken Sie, dass es sich um eine medizinische Untersuchung handelt. Daher empfehlen wir Ihnen, möglichst keine Kleinkinder mitzubringen.

Inhalt der Untersuchung
Während und nach der Untersuchung werden Ihnen die erhobenen Befunde erläutert. Sie bekommen außerdem eine Kopie des schriftlichen Befundes, der an Ihren Arzt geht.

Dauer der Untersuchung
Die Untersuchung dauert bei Einlingsschwangerschaft ca. 30-45 Minuten, verlängert sich aber durch schlechte Sichtbedingungen oder bei Feststellung auffälliger Befunde o.ä.

Wartezeit
Sie sollten mit längeren Wartezeiten in der Praxis rechnen, denn trotz der Bemühungen die Zeit exakt zu planen, kommt es häufig zu Verschiebungen. Patientinnen, die akut untersucht werden müssen oder erhöhter Zeitaufwand bei auffälligen Befunden sind nicht planbar. Wir bitten in diesen Fällen um ihr Verständnis. Sie sollten ferner bedenken, dass die einzelnen Untersucher einen eigenen Bestellplan abarbeiten. Es kann daher vorkommen, dass die Reihenfolge beim Aufrufen im Wartezimmer nicht derjenigen der Ankunft in der Praxis entspricht.